Psychosomatische Medizin

Diagnose & Therapie

Psychosomatische Medizin 2018-07-10T08:16:17+00:00

Project Description

Psychosomatische Medizin

Was ist psychosomatische Medizin?
Die psychosomatische Medizin beschäftigt sich mit dem Erkennen, der Behandlung und der Prävention von Krankheiten bzw. Leidenszuständen, welchen psychosoziale und psychosomatische Faktoren zugrunde liegen – denn, wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, spielen nicht nur körperliche Faktoren/Symptome eine Rolle. Körperliche, soziale und seelische Faktoren wirken stets zusammen und sind eng miteinander verbunden.

Psychosomatik ist jener Bereich in der Medizin, bei welchem die Wechselwirkung der einzelnen Faktoren hinsichtlich Krankheitsdiagnose, Therapie und Prävention im Vordergrund steht.

Bei welchen Krankheiten kommt Psychosomatik/psychosomatische Medizin zum Einsatz?
Es gibt viele unterschiedliche Krankheitsbilder bzw. einzelne Symptome, für welche trotz umfangreicher medizinischer Untersuchungen und Tests keine eindeutige organische Ursache gefunden werden kann. Man geht davon aus, dass die Krankheit/die Symptome, auf negativen Stress zurückzuführen ist, wenn keine eindeutige organische Ursache bzw. kein eindeutiger klinischer Befund vorliegt.

Typische Krankheiten und Beschwerdebilder sind u.a.:

  • Tinnitus

  • Hörsturz

  • Schwindel

  • Globusgefühl

  • Reizmagen und Reizdarm

  • Reizblase

  • Bluthochdruck

  • funktionelle Herzrhythmusstörungen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Rückenschmerzen

  • Fibromyalgie

  • Neurodermitis Schuppenflechte

Oft kann keine eindeutige Diagnose gestellt werden und die Patienten haben eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich, was oft zu großer Verunsicherung führt.

In unserem Sprachgebrauch gibt es unzählige Bespiele für Psychosomatik, wie z.B.:

  • Etwas bereitet einem Kopfzerbrechen
  • Etwas liegt einem schwer im Magen·
  • Da kommt einem die Galle hoch
  • Ein gebrochenes Herz haben
  • Ein Stein fällt einem vom Herzen
  • Etwas geht einem unter die Haut
  • Etwas lastet auf den Schultern·
  • Jemand sitzt einem im Nacken

Krankheit stellt sich dann ein, wenn der Organismus die autoregulative Kompetenz zur Bewältigung von auftretenden Störungen auf beliebigen Ebenen des Systems „Mensch“ nicht ausreichend zur Verfügung  stellen kann und relevante Regelkreise für die Funktionstüchtigkeit des Individuums überfordert sind bzw. ausfallen. Wegen der parallelen Verschaltung der Systemebenen ist es nicht so bedeutsam, auf welcher Ebene oder an welchem Ort eine Störung generiert oder augenscheinlich wird, sondern welchen Schaden diese auf der jeweiligen Systemebene, aber auch auf den
unter- oder übergeordneten Systemen zu bewirken imstande ist. Krankheit und Gesundheit sind im biopsychosozialen Modell nicht als ein Zustand definiert, sondern als ein dynamisches Geschehen. So gesehen muss Gesundheit in jeder Sekunde des Lebens „geschaffen“ werden.

Josef W. Egger

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