Begleitung in Lebenskrisen

Krisen sind Teil des Lebens

Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen, Lebenskrisen gehören hier ebenso dazu wie besonders schöne Momente und Phasen, in welchen alles den eigenen Vorstellungen entsprechend funktioniert.

Eine Krise ist zumeist belastend und schmerzhaft, bietet jedoch in vielen Fällen auch die Möglichkeit zu wachsen, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und einen neuen Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden.

Besonders die „Midlife-Crisis“ ist in diesem Zusammenhang bekannt; eine Krise kann jedoch jeden (be-)treffen, ganz unabhängig vom Alter, von den Lebensumständen und von anderen persönlichen Faktoren. Wie lange eine Krise anhält, hängt einerseits von den spezifischen Umständen, andererseits zu einem Großteil von der Persönlichkeit und den individuellen Problemlösungsstrategien ab. Und während es einigen Menschen gelingt, den Weg aus der Krise alleine zu finden und zu beschreiten, benötigen andere Hilfe von außen – Hilfe, die kein Luxus ist, sondern in vielen Fällen wichtig und eine Notwendigkeit.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, lesen Sie auch gerne meinen Blogartikel: “Krise oder Anpassungsstörung?”

Begleitung in Lebenskrisen

Jeder Mensch entwickelt im Laufe des Lebens eigene Strategien, um bestimmte Probleme und Herausforderungen zu lösen. Bei einer Krise kommt es zu Veränderungen, die es schwer bzw. unmöglich machen, dem Leben mit all seinen Facetten wie gewohnt nachzugehen, wobei auch bisherige Problemlösungsstrategien nicht anwendbar sind bzw. nicht funktionieren.

Die möglichen Auslöser für eine Krise sind sehr vielfältig. Der Tod eines geliebten Menschen, die Trennung vom Partner, der Verlust der Arbeit, der Ruhestand, finanzielle Probleme und Veränderungen wie ein Umzug oder ein neuer Job können ebenso zu einer Krise führen wie weniger greifbare Ereignisse und Veränderungen, darunter z.B. Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel ohne auf den ersten Blick ersichtlichen Grund, Entfremdung in einer Partnerschaft oder das Älterwerden.

Eine Krise kann also plötzlich und unerwartet auftreten, ebenso kann sie sich über längere Zeit ins Leben schleichen und dabei auch verschiedene psychische und körperliche Beschwerden verursachen.

In der Ordination biete ich Patienten in Krisensituationen unterschiedliche Ansätze und Therapien (z.B. Verhaltenstherapie, ACT, Schematherapie), die u.a. dabei helfen

    • die Auslöser einer Krise zu identifizieren und blockierende Glaubenssätze aufzudecken,
    • Krisen in Angriff zu nehmen und einen für sich sinnvollen Umgang mit bestehenden Problemen und Herausforderungen zu lernen,
    • die aktuelle Lebenssituation aus anderen Perspektiven zu betrachten,
    • die eigenen Ressourcen kennenzulernen und zu stärken und so auch
    • die eigene Widerstandsfähigkeit für mögliche weitere Krisen zu stärken.

Die Therapie gestaltet sich von Patient zu Patient ganz unterschiedlich und orientiert sich an den individuellen Umständen, Bedürfnissen, Wünschen und Anforderungen. Dafür ist mein neues Konzept, das Ich-Projekt besonders gut geeignet!

Bei Fragen bin ich gerne persönlich für Sie da.

Lesen Sie mehr zum Thema in meinem Blog:

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